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Was passiert mit Ihrem Netzwerk, wenn Ihr IT-Verantwortlicher geht?

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Ratgeber
Alexander SannStand Oktober 2026Lesezeit etwa 3 Minuten

Wenn das Wissen über Ihr Netzwerk an einer Person hängt, ist eine Kündigung mehr als ein Personalthema. Was Sie in der verbleibenden Zeit sichern sollten und wie es danach weitergeht.

Ein fester AnsprechpartnerDirekt aus der Region
Betrieb, Wartung, SupportDokumentation inklusive
Monatlicher FestpreisFlexible Laufzeiten

Die Kündigung liegt auf dem Tisch. In ein paar Wochen oder Monaten geht der Mitarbeiter, der als Einziger weiß, wie Ihr Netzwerk aufgebaut ist, wo die Passwörter liegen und warum die Firewall so eingestellt ist, wie sie ist. Vielleicht war er offiziell Ihr IT-Verantwortlicher, vielleicht war er auch der Kollege, der die IT „nebenbei“ mitgemacht hat. In beiden Fällen gilt: Die verbleibende Zeit ist wertvoll, und es lohnt sich, sie gezielt zu nutzen.

Warum ist das mehr als ein Personalthema?

Das Netzwerk läuft nach dem Abschied erst einmal weiter. Genau das täuscht. Kritisch wird es beim ersten Ausfall, bei der ersten nötigen Änderung oder beim ersten defekten Gerät. Dann fehlt derjenige, der weiß, wo man ansetzt. Wer dann extern Hilfe holt, bezahlt dafür, dass sich jemand unter Zeitdruck in eine unbekannte Umgebung einarbeitet, mitten in einer Störung. Das dauert und wird teuer.

Dazu kommt ein zweites Risiko: Zugänge. Wenn niemand mehr weiß, welche Administrator-Konten existieren und wer worauf zugreifen kann, ist das auch ein Sicherheitsproblem.

Was sollten Sie sichern, solange das Wissen noch da ist?

Fünf Dinge sollten vor dem letzten Arbeitstag festgehalten sein:

Übergabe-Checkliste
Zugänge und Passwörter. Alle Administrator-Zugänge zu Firewall, Switches, WLAN und Verwaltungsoberflächen, abgelegt an einem sicheren, für die Geschäftsführung erreichbaren Ort.
Der Aufbau des Netzwerks. Was ist verbaut, wo steht es, wie hängt es zusammen.
Die Firewall-Regeln und ihr Zweck. Welche Freischaltungen existieren und für wen sie gedacht sind.
Verträge und Zuständigkeiten. Internetanbieter, Lizenzen, Wartungsverträge, externe Dienstleister mit Ansprechpartnern.
Wiederkehrende Aufgaben. Alles, was der Mitarbeiter regelmäßig erledigt hat und was sonst niemand auf dem Zettel hat.

Realistisch betrachtet wird diese Liste neben Tagesgeschäft und Übergabe selten vollständig abgearbeitet. Wenn Sie priorisieren müssen: zuerst die Zugänge, dann der Aufbau, dann der Rest.

Wer betreibt das Netzwerk danach?

Dafür gibt es im Wesentlichen drei Wege.

Eine Nachbesetzung. Der naheliegende Weg, in der Praxis aber der langsamste. Fachkräfte für Netzwerk und IT sind schwer zu finden, die Suche dauert oft Monate. Und auch die beste Nachbesetzung übernimmt das Wissen des Vorgängers nicht automatisch. Das Grundproblem bleibt bestehen: Das Wissen hängt wieder an einer Person.

Ein Dienstleister auf Zuruf. Hilft bei Störungen, wenn es brennt. Die Verantwortung für den laufenden Betrieb, für Updates und für die Dokumentation bleibt dabei aber bei Ihnen im Haus.

Den Betrieb abgeben. Mit dem Netzwerk Abo übernehmen wir Einrichtung, Betrieb, Wartung und den laufenden Support Ihres Netzwerks zum monatlichen Festpreis, mit einem persönlichen Ansprechpartner aus der Region. Die Dokumentation gehört dabei zum Betrieb dazu. Das Wissen über Ihr Netzwerk liegt dann dokumentiert bei Ihrem Vertragspartner und hängt nicht mehr an einer einzelnen Person.

Der Weggang eines IT-Verantwortlichen ist oft der Moment, in dem Unternehmen ihren Netzwerkbetrieb grundsätzlich neu ordnen. Wenn ohnehin dokumentiert und übergeben werden muss, kann die Übergabe direkt an den künftigen Betreiber erfolgen.

Wie läuft die Übernahme ab?

Am besten beginnt sie, solange Ihr Mitarbeiter noch da ist:

  1. Erstgespräch. Wir besprechen Ihre Situation, gerne gemeinsam mit dem ausscheidenden Mitarbeiter. Das Gespräch dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
  2. Aufnahme vor Ort. Wir verschaffen uns ein Bild vom Netzwerk und übernehmen dabei so viel Wissen wie möglich aus erster Hand.
  3. Individuelles Angebot. Auf dieser Basis erhalten Sie ein Angebot für Ihr Netzwerk-Abo und wir gehen es gemeinsam durch.
  4. Übernahme. Wenn alles passt, übernehmen wir Betrieb, Wartung und Support.

Je früher vor dem Abschied wir einsteigen, desto mehr Wissen können wir direkt übernehmen.

Häufig gestellte Fragen

Der Mitarbeiter ist schon weg. Geht es trotzdem?
Ja. Die Aufnahme dauert dann etwas länger, weil wir uns das Netzwerk selbst erschließen. Genau dafür sind wir da.
Deckt das Abo unsere gesamte IT ab?
Das Netzwerk Abo umfasst Netzwerk und Firewall samt Betreuung; beim Internetanschluss unterstützen wir Sie im Alltag, der Vertrag mit dem Anbieter läuft direkt über Sie. Arbeitsplätze und Anwendungen sind kein Bestandteil. Wo dafür jemand fehlt, besprechen wir im Erstgespräch, wie sich das sinnvoll lösen lässt.
Kommt später wieder jemand Eigenes: sind wir dann gebunden?
Das Abo bietet flexible Laufzeiten. Und wenn Sie wieder eigenes IT-Personal haben, arbeiten wir mit ihm zusammen, die Dokumentation liegt dann bereits vor.
Was kostet das Abo?
Das hängt von Größe und Anforderungen ab. Über unseren Rechner erhalten Sie in wenigen Schritten eine erste monatliche Preisindikation.

Steht der Abschied schon fest?

Dann nutzen Sie die verbleibende Zeit. In einem Erstgespräch von 20 bis 30 Minuten klären wir, wie die Übergabe gelingt und wie es mit Ihrem Netzwerk weitergeht.

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