Was will die Cyber-Versicherung von Ihnen wissen?
Der Fragebogen der Cyber-Versicherung fragt Dinge, die im Alltag selten jemand sicher beantworten kann. Was dahintersteckt und wie Sie zu Antworten kommen, die Sie belegen können.
Der Fragebogen kommt meist ohne Vorwarnung: beim Abschluss einer Cyber-Versicherung, bei der Verlängerung oder nach einer Beitragsanpassung. Plötzlich sollen Sie schriftlich beantworten, wie Ihr Netzwerk abgesichert ist, wer von außen zugreifen kann und wann das Firewall-Regelwerk zuletzt überprüft wurde. Für viele Geschäftsführer ist das der Moment, in dem aus einem Bauchgefühl eine unangenehme Frage wird: Stimmt das eigentlich alles, was wir hier ankreuzen?
Warum fragt die Versicherung so genau nach?
Cyber-Versicherer haben in den vergangenen Jahren viel Geld für Schadensfälle bezahlt. Deshalb prüfen sie heute genauer, wen sie zu welchen Bedingungen versichern. Der Fragebogen ist dafür die Grundlage: Ihre Antworten beeinflussen den Beitrag und mitunter auch, ob ein Vertrag überhaupt zustande kommt.
Wichtig zu wissen: Die Angaben im Fragebogen sind verbindlich. Kommt es zum Schadensfall und stellt sich heraus, dass Angaben nicht zutrafen, kann das den Versicherungsschutz gefährden. Es lohnt sich also, die Antworten belegen zu können, bevor Sie den Fragebogen unterschreiben.
Was wird typischerweise gefragt?
Die Fragebögen unterscheiden sich je nach Versicherer, einige Themen kommen aber fast immer vor:
Zu Backups und Updates können die meisten Unternehmen etwas sagen. Schwierig wird es erfahrungsgemäß bei der Firewall und den Zugängen von außen. Die Frage „Wird das Regelwerk regelmäßig überprüft?“ lässt sich schlecht mit Ja beantworten, wenn die letzte Durchsicht Jahre zurückliegt oder nie stattgefunden hat.
Wie kommen Sie zu Antworten, die Sie belegen können?
Für den Firewall-Teil des Fragebogens gibt es einen direkten Weg: eine dokumentierte Überprüfung des Regelwerks. Genau das leistet der Firewall-Check.
- Toolgestützte Analyse für Palo Alto, Fortinet, Sophos, Check Point und Cisco.
- Offline auf Basis eines Konfigurations-Exports, ohne Zugriff auf Ihre Systeme und ohne Eingriff in den Betrieb.
- VPN- und Remote-Access-Regeln sind Teil der Prüfung.
- Ergebnis ist ein Report mit priorisierten Befunden und einer Zusammenfassung, die Sie gegenüber der Versicherung verwenden können.
Damit erreichen Sie zwei Dinge. Sie können mit gutem Gewissen angeben, dass Ihr Regelwerk überprüft wurde, mit Datum und Ergebnis. Und Sie können die gefundenen Schwachpunkte beheben, bevor sie im Schadensfall zum Thema werden.
Der Ehrlichkeit halber: Der Firewall-Check beantwortet den Firewall- und Zugangs-Teil des Fragebogens. Für Themen wie Backups oder Mitarbeiterschulungen brauchen Sie eigene Nachweise.
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Was, wenn der Check Schwachstellen findet?
Das ist der Normalfall und kein Grund zur Sorge. Der Report priorisiert die Befunde nach Schweregrad, sodass klar ist, was zuerst drankommt. Ihre IT kann die Maßnahmen selbst umsetzen, oder wir übernehmen das. Beauftragen Sie die Umsetzung, wird der Festpreis des Checks darauf angerechnet.
Häufig gestellte Fragen
Akzeptiert die Versicherung den Report als Nachweis?
Wie viel Aufwand entsteht bei uns?
Was kostet der Firewall-Check?
Der Fragebogen muss kurzfristig zurück. Wie schnell geht das?
Liegt der Fragebogen schon auf dem Tisch?
Der Firewall-Check liefert Ihnen den überprüften Stand Ihres Regelwerks zum Festpreis, ohne Eingriff in den laufenden Betrieb.